Gemeinsam unterwegs
Wälder, Almwiesen und Wege, die nach tausend Gerüchen riechen: Kaum ein Urlaub macht Hunde glücklicher. Wähle Touren, die zu Kondition und Alter deines Hundes passen – lieber gemütlich mit Pausen als sportlich mit Stress.
Kurze Tipps zu Wasser, Wärme, Wegen und Weidetieren – hilfreich, ohne daraus ein halbes Hundebuch zu machen.
Wälder, Almwiesen und Wege, die nach tausend Gerüchen riechen: Kaum ein Urlaub macht Hunde glücklicher. Wähle Touren, die zu Kondition und Alter deines Hundes passen – lieber gemütlich mit Pausen als sportlich mit Stress.
Rund um viele Hütten gibt es Wiesen und Waldränder für die tägliche Runde. Morgens vor dem Frühstück raus, abends noch einmal – so kommt dein Hund im Urlaub richtig an.
Nach dem Tag draußen gehört das gemeinsame Nichtstun dazu: Hüttenbank, Decke, Dämmerung. Auch dein Hund braucht im Urlaub Ruhephasen – plane sie bewusst ein.
Nimm auf jede Tour Wasser und einen Faltnapf für deinen Hund mit – Bäche sind nicht überall verlässlich. An warmen Tagen wandert ihr am besten früh morgens oder gegen Abend und macht Pausen im Schatten.
Denk auch an die Pfoten: Steinige Wege und sonnenheiße Felsen sind anstrengender als Wiesenpfade. Hecheln, Trödeln oder häufiges Hinlegen sind klare Zeichen für eine Pause.
Kühe sehen Hunde als Bedrohung – besonders Mutterkühe mit Kälbern. Halte immer deutlichen Abstand zur Herde, durchquere sie nie mittendurch und bleib auf dem Weg. Wirkt eine Herde unruhig, geh lieber großräumig außen herum.
Greift eine Kuh tatsächlich an: Leine loslassen. Dein Hund kann meist schneller ausweichen – bleibt er an dir festgebunden, gerätst du leichter selbst in den Fokus des Weidetiers. Das klingt hart, ist aber die offizielle Empfehlung für Almwege.
Quelle und weitere Hinweise: Österreichischer Alpenverein – Sichere Begegnungen mit Weidetieren
Nicht schreien, nicht rennen, keine hektischen Bewegungen. Zieh ruhig und zügig weiter, den Hund kurz und kontrolliert an deiner bergabgewandten Seite.
Rehe, Murmeltiere und Bodenbrüter reagieren empfindlich auf jagende Hunde. In Wald und Wiese gilt: Hund in Sichtweite und abrufbar – oder an der Leine.
In Österreich unterscheiden sich die Regeln je nach Bundesland, Gemeinde und Schutzgebiet. Beachte die Beschilderung vor Ort und informiere dich zusätzlich über die Regeln an deinem Urlaubsort.
Unser Rat für die Berge: Bei Weidevieh, Wildtieren, an unübersichtlichen Stellen und überall dort, wo dein Hund nicht sicher abrufbar ist, bleibt die Leine dran.
Almwiesen und Felder sind kein Grünstreifen – sie sind Futter für Kühe, Schafe und Ziegen. Hundekot kann Krankheitserreger enthalten, die über Gras und Heu ins Futter gelangen und beim Weidevieh schwere Erkrankungen und Fehlgeburten auslösen können.
Sackerl immer dabei, Kot einsammeln – auch am Wegrand und auch mitten auf der Alm – und im nächsten Mistkübel entsorgen. Ein volles Sackerl am Wegrand „für später" zählt nicht: Es bleibt fast immer liegen.
So einfach ist der Deal: Die Bauern teilen ihre schönsten Wiesen und Wege mit uns – wir lassen nichts zurück. Genau deshalb sind Hunde bei unseren Gastgebern willkommen.
Die Regeln unterscheiden sich je nach Unterkunft. Bei vielen Gastgebern bleiben Betten und Sofas hundefrei. Manche erlauben außerdem nicht, dass der Hund allein in der Unterkunft bleibt.
Bring deshalb am besten die eigene Decke oder das vertraute Körbchen mit. Die genauen Regeln findest du bei der Unterkunft – oder wir klären sie vor deiner Buchung mit dem Gastgeber.
Hier findest du alle Hütten und Ferienhäuser, in denen dein Hund willkommen ist – oder du fragst uns direkt.